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6/25/2017 : 12:26 am : +0200

Umschuldung



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Wenn die Zinsen fallen an Umschuldung denken!
Bei der Umschuldung wird eine neue Schuld eingegangen, um die bestehende Schuld zu begleichen. Bei sinkenden Zinsen ist es nämlich für einen Darlehensnehmer günstiger, einen Kredit, der unter schlechteren Zinsbedingungen geschlossenen wurde, durch Aufnahme eines neuen und zinsgünstigeren Kredits früher zu tilgen.

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Wie baue ich meine Schulden ab?



Können Sie Ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen? Ãœbersteigen Ihre aktuellen Kosten Ihre Einnahmen? Haben Sie Schulden bei Banken, Lieferanten oder Dienstleistern? Wurden Ihnen bereits Mahn- oder Vollstreckungsbescheide zugeschickt oder haben Sie Besuch vom Gerichtsvollzieher bekommen?

Egal, wie hoch die Schulden sind und an welchem Punkt Sie stehen, es kommt nun darauf an, dem verhängnisvollen Kreislauf der Ãœberschuldung zu entkommen und wieder Klarheit in die eigenen Finanzen zu bringen, erst dann kann wirkungsvoll mit dem Abbau von Schulden begonnen werden.

Auch wenn es schwer fällt: Als ersten Schritt empfiehlt es sich immer, ein Haushaltsbuch zu führen und darin alle aktuellen Einnahmen und Ausgaben zu notieren. Dies ist unabdingbar, um wieder Klarheit bezüglich der eigenen Finanzen zu bekommen. Als nächsten Schritt sollte man überlegen, wo Einsparpotenziale sind. Welche Ausgaben müssen unbedingt sein und auf welche kann man zumindest vorübergehend verzichten? Außerdem sollte man überprüfen, ob und wie die Einnahmen erhöht werden können. Sind alle Ansprüche auf Sozialleistungen ausgeschöpft? Ist es möglich, einen Nebenjob zu finden?

Als nächsten Schritt sollte man unbedingt versuchen, alle aktuellen Rechnungen pünktlich zu zahlen und keine neuen, ungedeckten Schulden zu machen. Bei den aktuellen Rechnungen haben Miete und Strom absolute Priorität. Wer das Geld für die Miete nicht aufbringen kann, dem droht die Kündigung der Wohnung und anschließend eine Räumungsklage und die Zwangsräumung. So weit muss es aber nicht kommen? Was ist zu tun, wenn Sie Ihre Miete nicht zahlen können? Immer das Gespräch mit dem Vermieter suchen!

Versuchen Sie, eine Ratenzahlung zu vereinbaren.  Wenn Sie bereits die Kündigung oder gar die Räumungsklage erhalten haben, sollten Sie schnellstmöglich Kontakt mit dem zuständigen Arbeits- oder Sozialamt aufnehmen. Wer in einer Notlage ist, bekommt hier oft wirksame Hilfe, um seine Wohnung erhalten zu können (Darlehen oder Kostenübernahme).

Auch bei Energieschulden ist schnelles Handeln geboten. Auch hier sollten Sie den Weg zum Sozialamt nicht scheuen, dann auch diese Schulden können übernommen werden. Für alle anderen Schulden gilt: Ordnen Sie alle Schreiben der Gläubiger, heften Sie alles ab und stellen Sie genau fest, wem Sie wieviel schulden.

Ist dieser Schritt getan, können Sie anhand Ihres Haushaltsbuches feststellen, ob und in welcher Höhe Sie Geld zur Schuldentilgung aufbringen können. Ist das Letztere der Fall, verhandeln Sie mit den Gläubigern über Ratenzahlungen.

Oft sind diese schon mit Klein- und Kleinstraten (auch 5 oder 10 € monatlich!) einverstanden, wenn Sie nur den guten Willen erkennen. Auch wenn Sie nichts zahlen können, sollten Sie sich mit den Gläubigern in Verbindung setzen und Ihre Situation schildern. Das ist allemal besser, als weitere Schritte wie z.B. Sach- oder Kontopfändungen, zu riskieren.

Schuldenabbau ist oft ein langer und mühsamer Weg, der von den Betroffenen viel Ausdauer, Geduld und Disziplin verlangt. Eine Lösung ist jedoch fast immer möglich. Wer es nicht allein schafft, der sollte sich nicht scheuen, eine Schuldnerberatung aufzusuchen und die dargestellten Schritte mit einem kompetenten Berater bzw. einer kompetenten Beraterin zu gehen.

Sind die Schulden so hoch, dass eine Abzahlung aus eigener Kraft nicht möglich scheint, ist auch der Schritt in die Privatinsolvenz zu erwägen. Hierbei helfen ebenfalls die Schuldner- und Verbraucheninsolvenzberatungsstellen.  

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