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8/23/2017 : 8:20 am : +0200

Was sind Gleitsichtgläser



Mit dem Alter werden die Augen immer schlechter. Es kommt zur Alterssichtigkeit, die entsprechend korrigiert werden muss. In diesem Fall waren oftmals zwei Brillen nötig, um sowohl auf die Weit- als auch auf die Kurzsichtigkeit einzugehen. Seit einiger Zeit gibt es jedoch Gleitsichtgläser, die auf genau dieses Problem eingehen.


Die Elastizität der Augenlinsen nimmt mit dem Alter ab, sodass sie verhärten. Da für eine problemlose Sehfunktion die unterschiedliche Wölbung der Linsen elementar ist, kommt es zu großen Problemen, die durch sogenannte Gleitsichtgläser behoben werden können. Sie sind in drei Zonen angeordnet, die stufenlos ineinander übergehen. Die obere Zone eignet sich für die Fernsicht, die mittlere für Zwischenentfernungen und die untere für Nahsicht. So werden alle Bedürfnisse erfüllt und müssen nicht durch verschiedene Brillen ausgeglichen werden. Träger empfinden zudem den stufenlosen Ãœbergang der Zonen meist als sehr angenehm. Auch lassen sich Gleitsichtgläser für Außenstehende nicht als solche identifizieren, sondern sehen wie gewöhnliche Brillengläser aus, wieso sie gerade jüngere Personen bevorzugen und als Erleichterung empfinden.
Doch diese Art von Glas hat nicht nur Vor-, sondern auch Nachteile. So kann es sein, dass der Sehbereich kleiner ist als bei gewöhnlichen Brillen. Sollte dies als sehr störend empfunden werden, so sollte man dies dem Optiker mitteilen, um gegebenenfalls eine Optimierung durchzuführen.
Auch klagen manche Träger darüber, dass sie beispielsweise den Boden nur noch gewölbt sehen, was mit dem Preis und somit auch der Qualität der Gleitsichtgläser zusammenhängt. Für gute Gläser muss schnell ein hoher Preis gezahlt werden, der sich aber auch in der Qualität bemerkbar macht. Deswegen sind Gleitsichtgläser für Menschen deren Sehstärke sich öfter verändert, nur bedingt empfehlenswert, da die Kosten zu hoch sind, um sie regelmäßig zu stemmen.
Wichtig ist ebenfalls, dass eine gewisse Eingewöhnungszeit eingehalten ist, denn die Augen müssen sich erst an diese Brille gewöhnen. In dieser Zeit kann es zu Schwindel und Kopfschmerzen kommen, was aber nach der Eingewöhnung nachlässt.

Wer Probleme mit Alterssichtigkeit hat, sollte zu seinem Optiker gehen und sich über Gleitsichtgläser informieren lassen. Diese haben zwar meist ihren Preis, haben aber den Vorteil, dass keine zwei Brillen mehr benötigt werden und auch der Blick über den Rand der Brille entfällt.

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